Sausenburg Castle
Freiburg Baden-Württemberg Germany
castle, chateau
Sausenburg
Freiburg Baden-Württemberg Germany
castle, chateau
Sausenburg Castle is a ruined German castle on the edge of the Black Forest, just north of the town of Kandern in Baden-Württemberg, between the villages of Sitzenkirch and Malsburg-Marzell
Die Sausenburg ist die Ruine einer Höhenburg, die früher die „Stammburg“ der Markgrafen von Sausenberg war
Previous names
Sausenburg Castle, Sausenburg
Description
Sausenburg Castle is a ruined German castle on the edge of the Black Forest, just north of the town of Kandern in Baden-Württemberg, between the villages of Sitzenkirch and Malsburg-Marzell. The castle was originally the stronghold of the lords of Sausenburg, and is built on a hill, 665 metres high, known as the Sausenberg.
At the beginning of the 12th century, the area was given to the Benedictine monks of the Monastery of St Blaise. The counts of Hachberg acquired the property in 1232 from the monastery. They built the castle in order to protect the area and lived there from 1246. In 1306, the counts founded the Sausenberg dynasty. From that point on, they called themselves the margraves of Hachberg-Sausenberg.
In 1315, Liuthold II of Roetteln, the last male member of his dynasty, bestowed Roetteln to the counts of Hachberg-Sausenberg. He died in 1316. The counts of Hachberg-Sausenberg moved to Rötteln Castle and established their advocates (vogts) on the Sausenberg.
John, the last of the counts of Freiburg, bestowed his property Badenweiler to the margraves of Hachberg-Sausenberg in 1444; the merger of Badenweiler, Rötteln, and Sausenberg marked the beginning of the Markgräflerland.
In 1503, through inheritance, the Sausenburg and the Markgräflerland became part of the Margraviate of Baden. The castle was destroyed in 1678 during the Franco-Dutch War by the army of French Marshal Créquy. At this point, medieval fortifications could not survive long against the advances in artillery and siege warfare.
Today an old circular rampart, a tower and several wall segments remain of the former castle.
Die Sausenburg ist die Ruine einer Höhenburg, die früher die „Stammburg“ der Markgrafen von Sausenberg war. Sie liegt auf dem Gebiet der Stadt Kandern im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg.
Die Ruine der Gipfelburg liegt etwa 1,3 km östlich des Stadtteils Sitzenkirch und 3,3 km nordöstlich des Kanderner Ortskerns, auf dem 665 Meter hohen Sausenberg – einem Ausläufer des Hochblauen. Östlich davon liegt die Gemeinde Malsburg-Marzell, Ortsteil Malsburg. Über das zu Malsburg gehörige Dorf Vogelbach im Nordosten ist die Ruine gut über das Lindenbückle erreichbar. Es gibt aber auch Wanderwege von Kandern und Sitzenkirch. Die Anlage liegt auf dem Weg der zwölften Etappe des Schwarzwald Westwegs (westliche Strecke).
Zu Beginn des 12. Jahrhunderts schenkten die Herren von Kaltenbach (aus dem Ort Kaltenbach bei Malsburg-Marzell) Ländereien an das Kloster St. Blasien, das so in den Besitz von Sausenberg kam. St. Blasien errichtete weitere Propsteien in Bürgeln, in Sitzenkirch und in Weitenau, einem Ortsteil von Steinen, von denen das Schloss Bürgeln (Schliengen bei Schallsingen) als eines der wenigen Barockschlösser in Südbaden noch heute besteht.
1232 erwarben die Markgrafen von Hachberg, die bereits die Vogtei über die st. blasianischen Propsteien Bürgeln und Sitzenkirch innehatten, die Herrschaft Sausenberg vom Kloster St. Blasien, errichteten die Burg zur Sicherung des Gebiets und nahmen ab 1246 hier Wohnung. In der Erbteilung unter den Markgrafen von Hachberg erhielt Markgraf Rudolf I. die südlichen Gebiete und wurde 1306 zum Begründer der Hachberg-Sausenberger Linie.
Dieser war mit Agnes von Rötteln vermählt; er starb früh, doch sein Sohn Heinrich erhielt 1315 von Lüthold II. von Rötteln, Agnes' Onkel und letztem männlichen Vertreter seines Geschlechtes, die Rötteler Herrschaft. In der Folgezeit nahmen die Markgrafen auf Burg Rötteln ihren Sitz, die Sausenburg wurde von Vögten verwaltet.
In der Entwicklung der „Oberen Markgrafschaft“, des später so genannten „Markgräflerlandes“ ist das der erste Schritt. Ihm folgte am 8. September 1444 die Schenkung der Herrschaft Badenweiler durch Graf Johann von Freiburg. Beim Übergang an die Hauptlinie der Markgrafen von Baden 1503 spielt die „Landschaft“, die ständische Vertretung des Landes gegenüber dem Fürsten, eine wichtige Rolle, was die Konsolidierung des Landes und das Zusammengehörigkeitsgefühl der drei Herrschaften Rötteln, Sausenburg und Badenweiler belegt.
Die Burg wurde 1678 von der Armee des französischen Marschalls François de Créquy während des Holländischen Krieges zerstört.
Das ca. 30 mal 50 m große Plateau des Burgbergs wurde von der Hauptburg eingenommen, die von einem breiten Graben mit vorgelagertem Wall umgeben wurde. Die Hauptburg besteht im Norden aus einem Bergfried mit einem Durchmesser von nahezu 8 m, der noch etwa 19 m hoch ist und Mauerresten eines Berings in dessen südlichem Teil sich Reste eines mindestens zweigeschossigen Gebäudes zeigen, das der Palas gewesen sein könnte. Der Zugang zur Hauptburg erfolgte ursprüngliche über eine Brücke von Süden her. Der heutige Zugang über eine Treppe wurde erst im Rahmen einer historisch unsachgemäßen Restaurierung erstellt. Auch der heutige Eingang zum Bergfried wurde erst 1856 in den Mauersockel gebrochen, während der ursprüngliche Zugang in etwa 9 m Höhe lag und nur über Leitern zugänglich war. Die Vorburg war im Südwesten angebaut und war ebenfalls durch einen Wall geschützt. Von der Außenmauer der Vorburg sind noch etwa 18 m teilweise erhalten.
Aus der Baugeschichte sind nur Fragmente bekannt. Nachdem sein Vater, Markgraf Rudolf III. von Hachberg-Sausenberg Burg Rötteln ausgebaut hatte, widmete sich Wilhelm von Hachberg-Sausenberg dem Ausbau der Sausenburg. Trotz einer großen ererbten Schuldenlast begann Wilhelm noch 1428 mit der Überdachung des Wehrgangs, dem Bau einer Wächterstube über dem Torturm und dem Bau von zwei weiteren Räumen neben dem Turm.
Es besteht keine Verbindung zwischen der Sausenburg und Susenburg im Harz, das einst auch eine Sausenburg hatte.
Useful information
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- Aussichtsplattform
- Erholungsgebiete
- Grillplatz
- Atemberaubender Ausblick
verkehrsamt@kandern.de
- Ruinen der Burg
- Schauspielerische Burgführung: 20.00 EUR
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External links
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