Schloss Poschwitz
Altenburger Land Thüringen Germany
castle, chateau
Schloss Poschwitz
Altenburger Land Thüringen Germany
castle, chateau
Skat dates back to around the year 1813, when the former Lord of the Castle Hans Carl Leopold von der Gabelentz invited his friends and academics to join him for a friendly and cheerful gathering, during which the card game was invented
Schloss Poschwitz war jahrhundertelang Sitz der Herren von der Gabelentz und befindet sich im Stadtteil Poschwitz der ostthüringischen Skat- und Residenzstadt Altenburg
Previous names
Schloss Poschwitz, Schloss Poschwitz
Description
Skat dates back to around the year 1813, when the former Lord of the Castle Hans Carl Leopold von der Gabelentz invited his friends and academics to join him for a friendly and cheerful gathering, during which the card game was invented. The existence of a moated castle in the current location of what is now known as Poschwitz Castle was first mentioned in 1264. The Lord of the Castle at the time was Otto von Poschwitz. The castle became the property of the von der Gabelentz family in as early as 1388. It unfortunately burned right down to its foundation walls in 1507. Nearly 75 years then passed before Frederick von der Gabelentz, one of Albrecht von der Gabelentz' great-grandsons, commissioned the construction of today's Renaissance-style castle on the manor in Poschwitz. Over the years, the castle saw many generations of the noble line come and go. The manor grew to an impressive size of over 172 hectares until its final owner, Hanns Conon von der Gabelentz, had his property expropriated, despite having commissioned the creation of a museum of local history in parts of the estate prior to the expropriation. After the war, the valuable philological library created by Hans Conon von der Gabelentz ( 1807; † 1874) and his collection of playing cards were lost to the Soviet Union as 'looted art'. During the era of the German Democratic Republic, the castle was used as the headquarters of the publicly owned enterprise 'VEB Gartenbetrieb Poschwitz', a horticultural company. After reaching a state of disrepair, many parts of the manor were gradually pulled down. The first feature to be destroyed was the neo-Gothic tower top, followed by stables and the gateway leading into the courtyard. After the fall of the inner German border, a private investor purchased the castle, which had since been classified as a listed building, but nevertheless let it fall into disrepair. The City of Altenburg has been fighting for the preservation of the property with the Department for the Protection of Historic Monuments ever since and most recently carried out emergency work to secure the roof of the castle in 2013. https://www.outdooractive.com
Schloss Poschwitz war jahrhundertelang Sitz der Herren von der Gabelentz und befindet sich im Stadtteil Poschwitz der ostthüringischen Skat- und Residenzstadt Altenburg. Hier wurde in einer Gelehrtenrunde um den Schlossherren Hans Carl Leopold von der Gabelentz im Jahr 1813 das Skatspiel erfunden. Geschichte Erster urkundlich erwähnter Besitzer einer Wasserburg war Otto von Poschwitz im Zeitraum von 1264 bis 1274. Bereits 1388 ist diese im Besitz von Albrecht I. von der Gabelentz, dem auch das Rittergut Nobitz gehörte. Sein Enkel Hans von der Gabelentz wird 1455 mit Windischleuba belehnt. Im Jahr 1499 kommt es zu einer Erbteilung und Georg II. von der Gabelentz erhält die Rittergüter Poschwitz und Nobitz. Die Wasserburg brannte 1507 ab. Georg II. erwarb 1515 von seinem Bruder Heinrich das Rittergut Windischleuba. Georgs Sohn Sebastian wurde 1536 mit den drei Rittergütern seines Vaters belehnt. Im Jahr 1580 übernahm Friedrich von der Gabelentz das Rittergut Poschwitz und errichtete das heutige Schloss im Renaissancestil. Im Jahr 1806 übernahm Hans Carl Leopold von der Gabelentz das Rittergut Poschwitz, das 1803 eine Fläche von 71,24 ha besaß. Er veranlasste die Zusammenlegung und Verkleinerung der beiden Teiche zu einem, der heute noch existiert. Von 1842 bis 1847 wurde das Schloss um einen neogotischen Südflügel erweitert. Sein Sohn Hans Conon von der Gabelentz ( 1807; † 1874) gilt als einer der bedeutendsten Herren auf Poschwitz, er war unter anderem bis 1870 Landtagspräsident des Herzogtums Sachsen-Altenburg. Nach seinem Tod 1874 übernahmen seine Söhne Hans Albrecht und Georg das Rittergut, welches 1873 eine Größe von 137,9 ha hatte. In dieser Zeit hielt sich auch Franz Liszt zu einem Konzert im Schloss auf. Georgs Sohn Albrecht von der Gabelentz ( 1873; † 1933) erbte es 1893. Er ließ 1903 und 1904 die Wohnräume des Schlosses umbauen. Im Jahr 1912 kamen Besitzungen in Remsa hinzu, so dass das Rittergut 1923 eine Größe von 172 ha besaß. Nach Albrechts Tod 1933 übernahm seine Witwe Olga von der Gabelentz das Rittergut, welches zu dieser Zeit auf 126 ha geschrumpft war. So kam es dazu, dass sie 1945 im Zuge der Bodenreform enteignet wurde, obwohl der damalige Direktor des Lindenau-Museums in Altenburg, Hanns-Conon von der Gabelentz ( 1892; † 1977), ein Heimatmuseum einrichtete. Bei der Enteignung ging die wertvolle sprachwissenschaftliche Bibliothek von Hans Conon von der Gabelentz und die Spielkartensammlung als Beutekunst an die Sowjetunion verloren. Der neogotische Turmaufsatz des Schlosses wurde 1961 wegen Baufälligkeit entfernt. Zu Beginn der 1970er Jahre wurde ein Stall und die Torfahrt des Wirtschaftshofes abgerissen. In den Jahren 1988 und 1989 folgte die Scheune. Von 1971 bis 1991 befanden sich im Schloss Wohnungen und der Sitz des VEB Gartenbaubetrieb Poschwitz. Im Jahr 2013 erfolgte eine Notsicherung im Dachbereich, da der private Eigentümer das Schloss zusehends verfallen lässt.
Useful information
Gratis - Privateigentum, nur außerhalb zu besuchen - Das Schloss ist verlassen
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